Odenwaldklub Heppenheim e.V.

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Berichte 2015

 

Totengedenken am Ehrenmal

Ehrenmal

Am Sonntag den 18. Oktober trafen sich Mitglieder der verschiedenen Ortsgruppen des OWK aus den Bezirken 2 und 4 zum Gedenken der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder.
Die Teilnehmer der Ortsgruppe Heppenheim fuhren in Fahrgemeinschaften zum Parkplatz bei der Waldgaststätte und gingen von dort zum Ehrenmal zur Andacht. Die Heppenheimer Ortsgruppe hatte diesmal die Ausgestaltung der Feier übernommen. Pfarrer Röhr aus Hambach hielt eine kurze Ansprache. Danach wurden von Heiko Schwedler, Bezirksvorsitzender des Bezirk 2 und von Georg Krämer, Bezirksvorsitzender des Bezirk 4 die Verstorbenen namentlich für die einzelnen Ortsgruppen vorgelesen. Musikalisch wurde es von zwei Bläsern der Musikschule Heppenheim ausgestaltet. Nach der Gedenkfeier gingen die Heppenheimer in die Waldgaststätte zu einem gemütlichen Zusammensein.

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Starkenburger Echo   16.09.2015

Von Wanderwegen und Steigen

Bild aus Zeitungsartikel

 

ODENWALDKLUB Heppenheimer und Gadernheimer verbringen erlebnisreiche Tage im Kleinwalsertal

HEPPENHEIM – (e). Das reizende Kleinwalsertal war Ziel von Wanderern vom Odenwaldklub Heppenheim und Freunden vom OWK Gadernheim bei einer Wanderwoche. In einer Sennehütte erhielten die Teilnehmer einen Einblick in den Alltag auf der Alm.

Traditionell lädt der Odenwaldklub Heppenheim alle zwei Jahre ein zu einer „Wanderwoche“ in ein anderes Gebirge. Auch Wanderfreunde vom OWK Gadernheim, sowie einige Gäste, folgten der Einladung ins Kleinwalsertal. Darüber berichtet der OWK in einer Pressemitteilung.

Unterbrochen wurde die Anfahrt mit dem Bus in Ulm mit der notwendigen Mittagspause in der „Barfüßlerbrauerei“. Es folgte die Besichtigung der Ulmer Altstadt, insbesondere des Ulmer Münsters. Einige übten sich schon im Klettern beim Besteigen des höchsten Kirchturmes der Welt.

Wasserfälle und viele Mühlen

Das reizende Kleinwalsertal lockte seine Besucher schon am nächsten Tag zur ausgiebigen Wanderung. Beginnend am Fuß des Ifen wanderte die Gruppe entlang des Schwarzwasserbaches mit seinen vielen imposanten Wasserfällen und den vom Wasser schön ausgewaschenen und geschwungenen Mustern der Wassermühlen in den kurzen, engen Schluchten. Auch seine reichhaltige Vegetation und vielfältige Vogelwelt fand die Bewunderung der Wanderer.

Bei einem Ausflug zu einer recht großen Sennehütte im Bregenzer Wald erlebten die Teilnehmer hautnah, wie die Sennefamilie hier den Sommer über mit ihren Kühen und Ziegen bis zum Viehscheid im September lebt und arbeitet. Die frischen Erzeugnisse fanden viele Abnehmer als Mitbringsel nach Hause.

Gipfelkreuz als Lohn für Geübte

Auch der Hausberg von Riezlern, die Kanzelwand, war nach der Seilbahnauffahrt Ausgangspunkt einer ausgedehnten Wandertour. Einige Aufstiege zu dem ein oder anderen Gipfelkreuz mit der entsprechend herrlichen Aussicht war Belohnung für die geübten Kletterer.

Die Heimfahrt fand die notwendige Unterbrechung im „Roten Ochsen“ in Ellwangen. Diese mittelgroße Stadt war Teil eines Kloster-Fürstentums mit entsprechender Basilika und imposanten Schloss. Die weitere Heimfahrt wurde durch lang anhaltende Staus sehr erschwert, fand aber ihr glückliches und allseits zufriedenes Ende.

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Wiedersehen mit alten Bekannten

Am Finkenbach entlang<br />
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 führte teilweise die Tour des Heppenheimer Odenwaldklubs, Ziel war das Fest des Affolterbacher Klubs.	<br />
Foto: OWK

Am Finkenbach entlang

führte teilweise die Tour des Heppenheimer Odenwaldklubs, Ziel war das Fest des Affolterbacher Klubs.
Foto: OWK

Odenwaldklub wandert zur Rainer-Türk-Hütte in Affolterbach – Musik und Tanz zur Stärkung

HEPPENHEIM – (e). Auf zur Rainer-Türk-Hütte hieß es am Sonntag für die Wanderer des OWK Heppenheim.

In Fahrgemeinschaften wurde der Parkplatz „Falters Ruhe“ bei Raubach angefahren. Zunächst ging es mit herrlicher Fernsicht bergab nach Raubach und ein kurzes Stück durch den Ort, dann tauchten die Wanderer ein in den Wald und das idyllische Naturschutzgebiet Hinterbachtal mit Fischteichen und Wiesen mit seltenen Pflanzen.

Der Finkenbach schlängelt sich durch das Tal. An einem kleinen Wasserfall bei einer Quelle hielten die Wanderer inne, kurz darauf kamen sie zum Buntsandsteinbruch bei Olfen. Nun war es nicht mehr weit und die Wanderer hatten die Rainer-Türk-Hütte erreicht. Dort wurden sie von den Affolterbachern begrüßt und stärkten sich erst einmal, auch traf man auf viele Bekannte von anderen Ortsgruppen.

Untermalt wurde das Ganze von einem Tanz der Kocherbacher Kerwekids und musikalischer Begleitung von der Wählemer Kerweband.

Nach dieser unterhaltsamen Pause mit leckerer Stärkung machten sich die Wanderer auf den Rückweg. Dieser führte durch das Dürr-Ellenbacher Tal, zunächst an einer alten Scheune vorbei zum Forsthaus von Dürr-Ellenbach mit immer wieder schönen Blicken in den Talgrund. Nun folgte noch der Aufstieg zum Parkplatz, wo der Vorsitzende Eduard Spittank der Wanderführerin Friederike Preuß für die herrliche Tour in schönster Natur dankte. Die Wanderer baten darum, im nächsten Jahr wieder das gesellige Beisammensein in Affolterbach anzusteuern, heißt es abschließend.

 

Heppenheim 04.08.2015

Willkommene Abkühlung unter Tage

Beeindruckender Durchgang: <br />
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Bis zu zehn Meter hoch ziehen sich die Felswände in der Spatschlucht bei Schriesheim, die Mitglieder des OWK Heppenheim auf dem Weg zum Bergwerksfest in der Grube Anna-Elisabeth durchquerten.	<br />
 Foto: OWK Heppenheim

Beeindruckender Durchgang:

Bis zu zehn Meter hoch ziehen sich die Felswände in der Spatschlucht bei Schriesheim, die Mitglieder des OWK Heppenheim auf dem Weg zum Bergwerksfest in der Grube Anna-Elisabeth durchquerten.
Foto: OWK Heppenheim

 

ODENWALDKLUB Die Heppenheimer wandern zum Bergwerksfest in Grube Anna-Elisabeth und durch Spatschlucht

HEPPENHEIM – (e). Zum Bergswerksfest in Schriesheim führte kürzlich eine Wanderung des Odenwaldklubs Heppenheim. Dort nahmen die Heppenheimer an einer interessanten Führung in der Grube Anna-Elisabeth teil, wie sie in einem Pressebericht schreiben.

Zunächst ging es auf einem Steg über und am Kanzelbach entlang. Dort gibt es noch eine alte Ölmühle, die zwar 1963 stillgelegt wurde, aber immer noch voll funktionstüchtig ist. Sie steht unter Denkmalschutz und wurde 1623 erstmals erwähnt, berichtet der OWK. Bald danach bot sich den Wanderern der Blick auf das Weiße Kreuz. 1922 hatte die Gemeinde Schriesheim von ungenannter Seite ein weißes Sandsteinkreuz geschenkt bekommen, mit der Bitte, es auf dem Felsen, der Hirschsprung genannt wird, aufzustellen.

Früher Schwerspat für Porzellan abgebaut

Kurz danach tauchten die Wanderer in den Wald ein und genossen dort den Schatten. Der Weg führte nun bergauf zur Spatschlucht, die durch ihre bis zu zehn Meter hohen Felswände und die geringe Durchgangsbreite von etwa zwei Metern beeindruckt. Dort wurde früher Schwerspat, der zur Herstellung von Porzellan verwendet wurde, abgebaut.

Bald darauf hatten die Wanderer das Naturfreundehaus Schriesheimer Hütte erreicht, wo eine Rast eingelegt wurde. Wenig später kamen auch Wanderer der Ortsgruppe Wiesloch dazu, um dort ebenfalls eine Pause einzulegen. Das nächste Ziel war die Hütte am Zins, auch dort wurde bei der Hitze noch einmal eine Pause zum Trinken eingelegt. Zurück nach Schriesheim ging es auf dem früheren Burgenweg, der auch ohne Markierung gut zu finden war.

Danach kam der eigentliche Höhepunkt des Tages: Die Grube Anna-Elisabeth und ihr Bergwerksfest. Leider war auf grund der Hitze das Fest nur schwach besucht. Die Wanderer meldeten sich zu einer Führung in dem über 700 Jahre alten Silber- und Vitriolbergwerk an. Die interessante Führung bot zugleich auch eine willkommene Abkühlung, denn die durchschnittliche Temperatur im Bergwerk liegt bei 12 Grad.

Sehr nachdrücklich wurde die schwere Arbeit der Bergleute vor Augen geführt. Anschließend stärkten sich die Wanderer beim Fest, danach ging es auf direktem Weg zu den Autos, wo Friederike Preuß den Wanderführern Eduard Spittank und Maria Hoffmüller für die schöne Tour im Namen aller Wanderer dankte.

Wanderung am 5. Juli 2015

 

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Starkenburger ECHO 4. Juli 2015 ; Wanderung 27. Juni 2015

Regen löscht das Feuer

Unterschlupf in der Schutzh&uuml;tte mussten die Heppenheimer OWK-Wanderer suchen, die zur Sonnwendfeier auf den Hemsberg gekommen waren. &ensp;Foto: Odenwaldklub

Unterschlupf in der Schutzhütte mussten die Heppenheimer OWK-Wanderer suchen, die zur Sonnwendfeier auf den Hemsberg gekommen waren.  Foto: Odenwaldklub

Zur Sonnwendfeier auf dem Hemsberg wanderte der Heppenheimer Odenwaldklub. Per Bus fuhren die Wanderer zunächst nach Bensheim, dort ging es steil bergauf bei noch trockenem Wetter. Auch Wanderer der Ortsgruppen Bensheim, Auerbach und Seeheim-Jugenheim waren zur Feier gekommen.

Leider zogen bei Beginn der Feier, als der Stadtpfarrer gerade seine Ansprache hielt, starker Regen und Gewitter auf, die das gerade entzündete Sonnwendfeuer gleich wieder löschten. Die meisten Gäste waren zum Glück schon mit Essen und Trinken versorgt, sodass man das Gewitter in Ruhe abwarten konnte. Nach einer Stunde war der Regen vorbei und die Wanderer gingen durch die Weinberge zurück nach Heppenheim.

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Starkenburger ECHO 21. Juni 2015 ; Wanderung 7. Juni 2015

Über Berg und Tal

Odenwaldklub – Heppenheimer Wandergruppe unterwegs im Sensbachtal

Auf sch&ouml;nen Waldwegen erkundeten die Wanderer vom Heppenheimer Odenwaldklub das Sensbachtal. &ensp;Foto: OWK

Auf schönen Waldwegen erkundeten die Wanderer vom Heppenheimer Odenwaldklub das Sensbachtal.  Foto: OWK

HEPPENHEIM.

Das Sensbachtal war das Ziel der Wanderer des Odenwaldklubs Heppenheim. In Fahrgemeinschaften ging es zum Reußenkreuz, wo die Wanderung startete. Die erste urkundliche Erwähnung einer Besiedlung reicht ins 14. Jahrhundert zurück, wahrscheinlich lebten aber bereits wesentlich früher Menschen in diesem Tal. Am Steinhäusel wurde eine erste Rast eingelegt, und am Hornissenberg wurden die Wanderer mit einer Panoramasicht belohnt, auch auf den höchsten Berg des Odenwalds, den Katzenbuckel.

Nun führte der Weg hinunter nach Unter-Sensbach und auf der anderen Talseite den Hang des Schnupperberges wieder hinauf. Dort wurde die Mittagsrast eingelegt. Stetig steigend führte der Weg auf die Sensbacher Höhe zum Waldfriedhof. Die Friedhofskapelle, 1744 erbaut, steht unter Denkmalschutz. Ein kurzes Stück weiter verlockte der Aussichtspunkt Sensbacher Höhe zum Innehalten. Weiter ging es auf schönen Waldwegen und mit Aussicht auf die andere Talseite, wo die Gruppe vormittags gewandert war.

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Starkenburger ECHO 27.5.2015 ; Wanderung 14.Mai 2015

Steinerner Tisch und Lärmfeuer

Odenwaldklub – Heppenheimer Ortsgruppe wandert zum Fest nach Unter-Mossau – Feldküche im Einsatz

Auf gut gepflegten Wegen  wanderten Mitglieder des Heppenheimer Odenwaldklubs zur Feier der OWK- Ortsgruppe Unter-Mossau. &ensp;Foto: Owk

Auf gut gepflegten Wegen wanderten Mitglieder des Heppenheimer Odenwaldklubs zur Feier der OWK- Ortsgruppe Unter-Mossau.  Foto: Owk

Bei bestem Wanderwetter trafen sich die Wanderer des OWK Heppenheim am Vatertag zu einer Tour nach Mossau, wo die dortige Ortsgruppe feierte.

HEPPENHEIM.

Von der Wegscheide ging es vorbei am Steinernen Tisch, der früheren Jagdgesellschaften als Rastplatz diente. Auf schönen Waldwegen führte der Weg zum Lärmfeuer mit der Ihrighütte. Die Hütte wird seit Jahren von der Mossauer OWK-Ortsgruppe betreut und dort wurde auch jahrelang das Fest veranstaltet. Mittlerweile ist Unter-Mossau Veranstaltungsort. Der Weg führte bergab mit den ersten Aussichten auf Unter-Mossau.

Beim Alten Stall wurden die Heppenheimer von Klaus Bösemer, dem OWK-Vorsitzenden in Unter-Mossau, begrüßt. Danach stärkten sich die Wanderer bei hausgemachter Erbsensuppe mit Würstchen aus der Feldküche sowie Bratwurst vom Grill und hausgemachtem Kuchen. Auf dem Rückweg kam die Gruppe zum Rosselsbrunnen, wo die Kneippanlage genutzt wurde. Weiter ging es zur Namenlosen Eiche. Abschlusshöhepunkt war der „Baum-des-Jahres-Pfad“ mit vielen Informationen zu verschiedenen Bäumen. Zurück am Parkplatz dankte Vorsitzender Eduard Spittank der Wanderführerin Friederike Preuß für die gelungene Tour.

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Starkenburger ECHO am 12. Mai 2015 e

Wanderung zur Wolfsschlucht am 3. Mai 2015

 

Schöne Ausblicke ins Tal

Odenwaldklub – Heppenheimer besichtigen die Burg Zwingenberg am Neckar und die Wolfsschlucht

Zwingenberg am Neckar und seine imposante Burg waren Ziel des Odenwaldklubs Heppenheim. &ensp;Foto: OWK

Zwingenberg am Neckar und seine imposante Burg waren Ziel des Odenwaldklubs Heppenheim.  Foto: OWK

Das regnerische Wetter hat die Wanderer des OWK Heppenheim nicht davon abgehalten, der Wolfsschlucht am Neckar einen Besuch abzustatten.

HEPPENHEIM.

Mit dem Zug erreichte die Gruppe Zwingenberg am Neckar. Von dort ging es zur Burg Zwingenberg. Die imposante Anlage wurde im 13. Jahrhundert vermutlich vom staufischen Ministerialen Wilhelm von Wimpfen erbaut. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1326. Ein Neffe Wilhelm von Wimpfens nannte sich von Zwingenberg. Da die Zwingenberger als Raubritter galten, wurden sie 1363 von der Burg vertrieben und diese im Auftrag des Kaisers geschleift. Die 1403 mit der Zwingenburg belehnten Herren von Hirschhorn bauten sie wieder auf.

Nachdem ihre Linie ausgestorben war, wechselte der Besitz zwischen Kurmainz, Kurpfalz und dem Großherzogtum Baden. Heutiger Schlossherr ist Ludwig Prinz von Baden, ein Nachfahre des Großherzogs Karl Friedrich von Baden.

Nun ging es bergauf durch die Wolfsschlucht, ein Kerbtal, das das Schlossbächlein durch Erosion im Buntsandstein geschaffen hat. Der wildromantische Bach wird immer wieder vom Wanderweg gequert, es erinnert an Schluchten im Schwarzwald. Mit dem Neckar-Randweg ging es weiter nach Eberbach. Auf dem Weg dorthin gab es immer wieder schöne Ausblicke ins Neckartal. Besonders schön war der Blick von der Teufelskanzel auf die Schleuse im Neckar. Eine Teufelskanzel ist meist ein auffälliger Felsvorsprung, um den sich Sagen ranken. Bald war Eberbach erreicht. Die Wanderer dankten Diethard Meister für die vielen interessanten Plätze. Mit dem Zug war die Gruppe bald wieder in Heppenheim.

 

 

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7. Mai 2015 Starkenburger ECHO  | Von e |

Wanderung um Grasellenbach (19.04.2015)

(ursprünglich für den 22.03.2015 geplant)

Tour mit vielen Höhepunkten

OWK – Heppenheimer bewundern Buntsandsteinwand bei Litzelbach und natürlichen Springbrunnen bei Hammelbach

Nach Grasellenbach wanderten Mitglieder des OWK Heppenheim bei einer anspruchsvollen Tour. Das Foto entstand am Kalten Brunnen, dem einzigen nat&uuml;rlichen Springbrunnen im Odenwald mit einer bis zu vier Meter hohen Font&auml;ne. &ensp;Foto: OWK

Nach Grasellenbach wanderten Mitglieder des OWK Heppenheim bei einer anspruchsvollen Tour. Das Foto entstand am Kalten Brunnen, dem einzigen natürlichen Springbrunnen im Odenwald mit einer bis zu vier Meter hohen Fontäne.  

Eine anspruchsvolle Tour führte den OWK Heppenheim kürzlich von der Walburgiskapelle in Weschnitz nach Grasellenbach.

Zunächst steuerten die Teilnehmer in Fahrgemeinschaften den Parkplatz Kapellenberg an. Von dort führte der Weg mit schönen Ausblicken bergauf in Serpentinen zur Walburgiskapelle, wo die Wanderer von Mitglied Adam Göttmann mit Glockengeläut empfangen wurden. Die Walburgiskapelle wurde um 1670 erbaut und in den Jahren 1935 bis 1937 erweitert. Im Inneren befindet sich die Walburgastatue aus dem 17. Jahrhundert.

Das nächste Ziel war die „Krumme Tanne“, eine etwa 300 Jahre alte Kiefer. Am Waldrand ging es mit schönen Blicken auf Grasellenbach weiter, vorbei an einem Naturschutzgebiet, wieder in den Wald. Auf dem schönen Waldpfad erreichte die Gruppe den Siegfriedbrunnen, wo Hagen Siegfried getötet haben soll. Dort machten die Wanderer Mittagsrast.

Nun ging es auf dem Drachenrundweg weiter in Richtung Wahlen, sogar eine imposante Drachenbuche war zu sehen. Am Ortsrand von Wahlen wurde ein Abstecher zum Soldatenfriedhof eingelegt. Wieder im Wald kamen die Wanderer bald an die Litzelbacher Steinbrüche.

In der Buntsandstein-Felswand sind Ablagerungen zu erkennen. Diese entstanden vor etwa 250 Millionen Jahren durch viele Überflutungsereignisse. Bei seltenen starken Niederschlagsereignissen wurde sehr viel Sand abgespült und umgelagert.

Feinkörnige Tonablagerungen entstehen normalerweise nur in Bereichen mit sehr geringer Strömungsgeschwindigkeit. Eine Schicht im Aufschluss besteht jedoch aus einzelnen, rundlichen Toneinschüssen in einer grobkörnigen sandigen Grundmasse. Dort wurde offenbar eine ältere Tonschicht abgetragen und nach dem Höhepunkt der Flut feinere Sande darüber abgelagert.

Bei Hammelbach erreichten die Wanderer den Kalten Brunnen, den einzigen natürlichen Springbrunnen im Odenwald. Die Wasserfontäne sprüht drei bis vier Meter hoch. Das Wasser wird in einem kleinen, mit Natursteinen ausgelegten Tümpel aufgefangen. Im Winter entstehen dabei bizarre und faszinierende Eisskulpturen.

Noch einmal aufwärts, vorbei am Hammelbacher Sportplatz führte der Weg wieder durch Wald und auf dem Pilzlehrpfad am Kneipp-Tretbecken vorbei zum Parkplatz zurück. Dort dankte der Vorsitzende Eduard Spittank den Wanderführerinnen Margarethe Vock und Friederike Preuß für diese schöne Tour mit vielen Höhepunkten.

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12.4.2015 ; Starkenburger Echo am 21.04.2015

Vorbei an blühendem Immergrün

Odenwaldklub – Teilnehmer wandern zur Hirschburg – Vorbei an der Steinernen Kanzel

Der Odenwaldklub Heppenheim organisierte k&uuml;rzlich eine Wanderung zur Ruine Hirschburg. &ensp;Foto: OWK

Der Odenwaldklub Heppenheim organisierte kürzlich eine
Wanderung zur Ruine Hirschburg.  Foto: OWK

Der Odenwaldklub Heppenheim hat kürzlich die Hirschburg besucht, die Ruine einer hochmittelalterlichen Burg über Leutershausen, einem Ortsteil von Hirschberg.

HEPPENHEIM.

Auf zur Ruine Hirschburg hieß es am Sonntag für die Wanderer des Odenwaldklubs Heppenheim. Vom Parkhof fuhren die Teilnehmer laut Pressebericht zum Parkplatz Kunz’sche Mühle, von dort führte der Weg auf dem Burgensteig bergan. Wenig später verließen die Wanderer den Burgensteig und gingen zur Steinernen Kanzel.

Die Steinerne Kanzel ist eine Felsgruppe aus Granit und ein Naturdenkmal, schreibt der Odenwaldklub. Von dort hatten die Wanderer eine wunderschöne Sicht auf die Weinheimer Weststadt und Großsachsen. Nach kurzer Pause ging es weiter auf dem Burgensteig zur Ruine Hirschburg.

Unterwegs waren blühendes Immergrün, Buschwindröschen, Schlüsselblumen und Schabockskraut zu bewundern. Und noch einmal führte der Weg bergauf zum Schanzenköpfle, vermutlich wurde diese Burg vor der Hirschburg erbaut. Vorbei an der Hohen Waid ging es zu einem Rastplatz am Kanzelberg, wo die Wanderer Mittagspause machten. Direkt bei dem Rastplatz ist ein Kreuz, an dem steht: „Oh Herr, gib uns die Kraft, das Licht, das jeden Menschen glücklich macht und den Mut im Leben anderen Menschen unsere Liebe zu geben. Lass uns Dich mit uns verbinden, dass wir mit Kraft, Licht und Mut den Weg zu dir finden“. Über schöne Waldwege gingen die Wanderer nun bergab zurück zum Parkplatz. Dort dankte der Vorsitzende Eduard Spittank dem Wanderführer Diethard Meister für die schöne Tour, die einen gelungenen Abschluss in einer Straußenwirtschaft in der Nähe fand.

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01.04. Starkenburger Echo am 7.4.

Gelungene Premiere im Steinbruch
Integration – Odenwaldklub startet erste Tour mit 30 Zuwanderern – Regenschirme gegen Aprilwetter

Zuwanderer und OWK-Mitglieder erkundeten am vergangenen Mittwoch gemeinsam den Steinbruch R&ouml;hrig und bestaunten die gro&szlig;en Ger&auml;te.  &ensp;Foto: Dagmar J&auml;hrling

Zuwanderer und OWK-Mitglieder erkundeten am vergangenen Mittwoch gemeinsam den Steinbruch Röhrig und bestaunten die großen Geräte.  Foto: Dagmar Jährling
Die Ortsgruppe Heppenheim des Odenwaldklubs trägt zur Integration von Flüchtlingen bei. Mit 30 Zuwanderern und 20 Mitgliedern des Odenwaldklubs ging es zu dem Granitwerk Röhrig.
Als der Kreis Bergstraße Anfang des Jahres die Vereine um Mithilfe zur besseren Integration von Flüchtlingen bat, musste der Odenwaldklub Heppenheim nicht lange gefragt werden. Er hielt Kontakt mit der Ausländerbeauftragten Brigitte Paddenberg und der Projektkoordinatorin des Ausländer- und Migrationsamtes, Susan Massarat. Der erste Punkt im Integrationsprogramm war jetzt die gemeinsame Erkundung des Steinbruches und der Granitwerke Röhrig.

Unter den 30 ausländischen Teilnehmern waren nicht nur kürzlich in Deutschland angekommene Flüchtlinge, sondern auch weitere Zuwanderer aus verschiedenen Nationen. Darunter auch schon manche, die längst integriert sind. Das bunt gemischte Teilnehmerfeld kam aus China, Afghanistan, Kasachstan, Russland, Eritrea, Iran,
Peru und Pakistan. Die Mitglieder des Odenwaldklubs (OWK) wurden außerdem von Integrationspartnern unterstützt, die sich Neuankömmlingen annehmen und sie die ersten Monate begleiten.

In Kolonnen zum Parkplatz auf der JuhöheMassarat hatte alle Hände voll zu tun, alle auf die 14 Autos zu verteilen. In Kolonne ging es mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des OWK, Heinrich Morweiser, vorneweg zur Juhöhe. Dort wartete auf dem Parkplatz auch schon die Unternehmerfamilie Röhrig auf die Ankömmlinge. Bis zum Enkel engagierte sich die gesamte Familie am vergangenen Mittwoch für die große Gruppe von 50 Personen. Seniorchef Gerhard Röhrig begrüßte viele persönlich, schüttelte Hände und erfragte die Nationalität.

Da der April mit seinen Wetterunbilden seinen Namen alle Ehre machte, wurden die Teilnehmer mit Regenschirmen versorgt. Diese wurden auch schon auf dem Weg zur Röhrig-Rast das erste Mal aufgespannt. „Was, Schnee im April“, fragte ein Eritreer ungläubig in die Runde. Der Graupelschauer ließ zum Glück nach kurzer Zeit nach. Und zum Glück hatten auch einige Integrationshelfer wärmende Kleidung schon am Treffpunkt am Stadion weitergegeben. „Ich habe mal alles mitgebracht, was ich an Jacken übrig hatte“, erklärte Karin Bormann aus Bensheim.

An der Röhrig-Rast oberhalb des Steinbruches angekommen, wurden die Teilnehmer mit einem kleinen Imbiss begrüßt. Mit Helmen ausgerüstet ging es weiter in den Steinbruch. Auf dem Weg dorthin erklärte ihnen der Seniorchef die Entwicklung des Unternehmens vom Steinbruch zum Edelsplittwerk. Anhand einer Gruppe von Findlingen erläuterte Röhrig, wie schwer die Arbeit noch vor mehr als 150 Jahren war, zu der Zeit, als sein Urgroßvater in den Steinbrüchen zu arbeiten begann. Nur mit schweren Eisenwinden und Pferdefuhrwerken konnten die zuvor von Hand gespaltenen Findlinge transportiert werden.

Ganz anders sah am Mittwoch die Arbeit im Steinbruch aus. Juniorchef Marco Röhrig erläuterte die Gesteinsarten auf den verschiedenen Terrassen. Bei einem Blick zur Sohle wirkten die schweren Fahrzeuge wie Spielzeug. Dass der Terex-Bagger 120 Tonnen wiegt und seine Hydraulikklappschaufel sieben Kubikmeter Gesteinsbrocken auf einmal in den Transporter fallen lassen kann, schien unvorstellbar. Erst unten zum Fototermin angekommen, erkannten viele, wie gigantisch das Arbeitsgerät wirklich ist. Mit Ohrstöpseln geschützt, ging es hinauf in den Vorbrecher, von dem kleinere Steine auf einem Förderband zur weiteren Verarbeitung transportiert wurden.

Im Besucherraum des Bürotrakts zeigte Marco Röhrig den Teilnehmern anhand von Mustern, was alles aus dem Granit entstehen kann. Auch ein Imagevideo der Granitwerke wurde aufmerksam verfolgt. Nach dem Film ließen sich alle das Essen vom Büfett schmecken.

OWK-Vorsitzender Eduard Spittank ehrte anschließend drei Mitglieder mit dem Ehrenzeichen des Deutschen Wanderverbands in Gold. Dies waren Hans Joachim Löwen, Friederike Preuß und Margarethe Vock. Von Morweiser bekam Spittank das Wanderehrenzeichen in Silber. Morweiser dankte für die rege Teilnahme und nutzte die Gelegenheit, zur Jubiläumswanderung am 4. Juni zur Starkenburg einzuladen. Birgitt Bauer, im Granitwerk zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, verabschiedete die Teilnehmer mit einem Erinnerungsfoto.

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25.3. Starkenburger Echo

Flüchtlinge können ihre neue Heimat erwandern

Odenwaldklub – Ortsgruppe Heppenheim leistet Beitrag zur Integration der Menschen

F&uuml;hrungsduo: In der OWK-Ortsgruppe Heppenheim haben Eduard Spittank (62, links) und Heinrich Morweiser (77) die Rollen getauscht. Morweiser war neun Jahre lang Vorsitzender, Spittank sein Stellvertreter. Seit November ist es umgekehrt. Beide arbeiten gemeinsam an einem Integrationsprojekt f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. &ensp;Foto: Karl-Heinz K&ouml;ppner

Führungsduo: In der OWK-Ortsgruppe Heppenheim haben Eduard Spittank (62, links) und Heinrich Morweiser (77) die Rollen getauscht. Morweiser war neun Jahre lang Vorsitzender, Spittank sein Stellvertreter. Seit November ist es umgekehrt. Beide arbeiten gemeinsam an einem Integrationsprojekt für Flüchtlinge.  Foto: Karl-Heinz Köppner
Die Ortsgruppe Heppenheim im Odenwaldklub (OWK) will dazu beitragen, dass Flüchtlinge den Kreis Bergstraße als neue Heimat kennenlernen. Drei Begegnungen sind geplant.
Die Idee wurde entwickelt, als der Kreis Bergstraße Anfang des Jahres Vereine eingeladen hatte, um sie um Unterstützung bei der Integration von Flüchtlingen zu bitten. Vorsitzender Eduard Spittank und sein Stellvertreter Heinrich Morweiser mussten sich nicht lange bitten lassen. Sie blieben in Kontakt mit der Ausländerbeauftragten Brigitte Paddenberg und entwickelten ein Konzept. Wanderungen in das Granitwerk Röhrig, auf den Schlossberg und in den Vogelpark sollen Gelegenheit zur Begegnung schaffen. „Lernt Eure Heimat kennen“, so hat der Odenwaldklub sein Integrationsprogramm überschreieben.

Wie Morweiser berichtete, sind die Planungen für die Tour in den Steinbruch abgeschlossen: Am 1. April (Mittwoch) treffen sich 30 Flüchtlinge und 20 OWK-Mitglieder – weitere Gäste sind willkommen – zunächst auf dem Parkplatz zwischen Schwimmbad und Stadion. Von dort geht es in Fahrgemeinschaften Richtung Sonderbach. Bei einer Tour, die bergab führt, erfahren die Besucher, wie ein Granitwerk funktioniert und welche Produkte dort hergestellt werden. Die Gäste werden von der Unternehmerfamilie Röhrig empfangen und bewirtet. Der Odenwaldklub nutzt diese Begegnung, um sechs seiner Mitglieder mit den Wanderabzeichen in Gold und Silber zu ehren. Diese Abzeichen erhält, wer pro Jahr mindestens 200 Kilometer gewandert ist.

Nächster Termin, bei dem sich Flüchtlinge und Odenwaldklub näher kommen können: Der 6. Juni (Fronleichnam). Zum Jubiläum 950 Jahre Starkenburg geht es um 12.30 Uhr in eineinhalb Stunden zu Fuß vom Heppenheimer Markplatz aus auf den Schlossberg. Abschluss des Begegnungsprogramms soll am 26. August eine leichte Tour von der Innenstadt zum Bruchsee sein. Dort sollen die Wanderer den Vogelpark kennenlernen.

Spittank und Morweiser sehen in ihrer Initiative eine Gelegenheit, die Flüchtlinge mit ihrer neuen Umgebung vertraut zu machen. Dass einer der „Hintergedanken“ ist, auf diese Weise neue Mitglieder zu gewinnen, geben beide zu. So könnten beide Seiten von dieser Form der Integration profitieren: Die Flüchtlinge, in dem sie auf originelle Weise Land und Leute kennenlernen, der Odenwaldklub, indem er den Altersdurchschnitt seiner Mitgliedschaft senkt.

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15.3.

Herrliche Ausblicke

Odenwaldklub – Wanderung zur Juhöhe bietet viel Abwechslung am Wegesrand

Lehrreich war die Wanderung des Heppenheimer Odenwaldklubs zur Juh&ouml;he. &ensp;Foto: OWK

Lehrreich war die Wanderung des Heppenheimer Odenwaldklubs zur Juhöhe.  Foto: OWK
Am Sonntag trafen sich die Wanderer des Odenwaldklubs Heppenheim, um den Qualitätswanderweg H6 Hügelgrabwanderung unter die Füße zu nehmen.
Vom Heppenheimer Marktplatz aus ging es bergauf zur Freilichtbühne mit Blick auf die Starkenburg. Die im Halbrund angelegte Naturbühne wurde 1955 zur 1200-Jahr-Feier der Stadt angelegt und ist bekannt als Veranstaltungsort. Von dort ging es in den Heppenheimer Stadtwald und den Maiberg bergauf zum Wilhelmsplatz.

An einem Waldkindergarten vorbei führte der Weg durch die schöne Landschaft an der Bergstraße mit herrlichen Ausblicken nach Kirschhausen und Sonderbach. Unterwegs waren auch Rehe zu sehen. Bergab führte der Weg nach Sonderbach und ein kurzes Stück durch Sonderbach, am Waldrand wurde eine kurze Rast eingelegt. Weiter führte der Weg an einer Grotte vorbei in den Wald.

An einem herrlich klaren Bachlauf war schon Froschlaich zu sehen. Durch Buchenwald führte der Weg zu einer Lichtung oberhalb des Steinbruchs, mit schöner Aussicht auf den Krehberg und die Starkenburg. Auf Informationstafeln wurde die Entwicklung der Firma Röhrig dargestellt, die abgebauten Gesteinsarten erklärt und der Einsatz für den Wanderfalken und den Uhu gewürdigt.

Nun war noch ein kurzer Anstieg zur Juhöhe zu bewältigen, um dort zur wohl verdienten Rast im Haus Höfle einzukehren. Gestärkt gingen die Wanderer zurück zum Parkplatz Hölzerne Hand und von dort bergab in Richtung Heppenheim auf dem Archäologischen Lehrpfad „Hügelgräber auf der Lee“.

Kurz hinter den Hügelgräbern war ein alter Steinbruch zu sehen und weiter führte der Weg zur Arnoldseiche. Am Waldrand genossen die Wanderer einen schönen Blick auf Heppenheim und den Bruchsee. Dann ging es am Essigkamm bergab zurück nach Heppenheim. Die Wanderer dankten Eduard Spittank und Maria Hoffmüller für die Wanderführung.

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18.02.

Abmarsch auf der Guldenklinge Höhe.
Saures und Pikantes, am Aschermittwoch, im Haus Höfle!

Heinrich Morweiser rief die Mitglieder des OWKHeppenheim zum traditionellen Heringsessen am Aschermittwoch zusammen. Zahlreich nahmen die Mitglieder und Gäste daran teil. Eine kurze Busfahrt brachte die Gruppe hinauf zur Guldenklinger Höhe. Eine frische Briese von Osten wehte den Wanderern entgegen. Von hier aus begann die Wanderung hinauf zum Steigkopf. Kleine Anstiege wurden mühelos bewältigt. Weiter führte der Weg hinauf zu den Opfersteinen und Frauenhecke. An einer Sitzgruppe wurde eine Rast mit kräftigen Umtrunk eingelegt. Tapferen Schrittes ging es weiter. Pünktlich um 12 Uhr war die Gruppe am Haus Höfle angelangt
Ein reichhaltiges Heringsmenü stand für die Hungrigen bereit. Eine leckere Süßspeise, rundete das Menü ab. Das gemütliche Beisammensein und auch das Plaudern tat Leib und Seele gut. Doch die Zeit eilte. Nach der Heimwärts Wanderung kehrten die Wanderer froh und heiter nach Heppenheim zurück. Ein Tag voll guter Gemeinschaft fand sein Ende.

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11.01. Pressemitteilung

Wanderer 2014 werden geehrt
neuer Wanderplan 2015 vorgestellt

Odenwaldklub – Am Sonntag 11. Januar trafen sich die Wanderer des Odenwaldklub Heppenheims zum Wandererehrungsfest. Der Hinweg führte am Essigkamm aufwärts, wo bereits die ersten Schneeglöckchen blühten. Danach wurde das Naturdenkmal „Sechs Eichen“ bewundert, das man gerade jetzt im Winterwald besonders gut sehen kann. Auf dem weiteren Weg zur Arnoldseiche waren Rehe zu sehen. An der Arnoldseiche wurde eine kurze Rast eingelegt. Nun ging es durch den Wald hinunter nach Erbach, am „Pannekucheneck“ vorbei. Auf den Feldwegen oberhalb von Erbach war die Starkenburg sehr schön zu sehen und auch eine Schar Wacholderdrosseln zeigte sich den Wanderern. Für diese schöne Wanderung dankten die Wanderer Oskar Henninger für die Führung.

Nun begann der gemütliche Teil im Gasthof Jäger mit einem gemeinsamen Essen. Der stellvertretende Vorsitzende Heinrich Morweiser begrüßte die Wanderer im Namen des neuen Vorsitzenden Eduard Spittank, der derzeit in Urlaub ist und herzlich grüßen lässt. Nach einem gemeinsamen Lied wurden die Wanderer vorgelesen, die die für eine Ehrung erforderliche Punktzahl erreichten, es waren 19 Mitglieder. Zum zehnten Mal erhielten Oskar Henninger und Heinrich Morweiser die Auszeichnung, Anita und Hans-Joachim Loewen zum 20. Mal. Die Mitglieder Helmut Arnold, Hans-Joachim Loewen, Friederike Preuß, Herta Preuß, Margarete Vock, Antonie Rittersberger und Eduard Spittank haben die benötigten 200, bzw, 100 km Wanderstrecke 2014 erreicht, um das Deutsche Wanderabzeichen zu erhalten. Diese und die dazugehörigen Urkunden werden am 1. April bei der Wanderung im Steinbruch Röhrig feierlich überreicht. Alle Geehrten erhielten eine Flasche Wein. Auf die Ehrungen folgten ein Lied und ein Vortrag von Lotti Heuser und Elisabeth Schmitt. Der Rückblick in Bildern auf das Wanderjahr 2014 schloss diesen harmonischen Nachmittag. Der Rückweg führte über den Maiberg zurück nach Heppenheim.

Der im November in der Mitgliederversammlung beschlossene Wanderplan 2015 des Odenwaldklubs Heppenheim bietet wieder abwechslungsreiche Touren. Die erste Wanderung am 18. Februar führt zum traditionellen Heringsessen auf die Juhöhe zu Höfle, eine Tageswanderung am 22. auf dem Qualitätsrundweg bei Bensheim, gemeinsam mit dem OWK Gernsheim, Der März startet mit einer Gesundheitswanderung am 7. und am 15. wird der Hügelgrabwanderweg in Heppenheim begangen. Die Tour bei Grasellenbach, die für den 22.3. geplant war, muss aus terminlichen Problemen der Wanderführung auf den 19.4. verschoben werden. Der April startet mit dem bereits erwähnten Event, dem Besuch des Steinbruchs der Firma Röhrig mit Ehrungen für das Deutsche Wanderabzeichen. Es folgt am 12.4. eine Wanderung zur Hirschburg. Im Mai wird wieder am 2. eine Gesundheitswanderung angeboten und am 3. geht es durch die Wolfsschlucht. Das alljährliche Fest des OWK Unter-Mossau wird am 14. besucht. Im Juni gibt es Feierlichkeiten zum 950jährigen Jubiläum der Starkenburg, an denen sich auch der OWK beteiligen wird. Am 7.6.gibt es eine Wanderung ins Sensbachtal und am 14. eine Radtour bei Lorsch. Der Juli startet wieder mit einer Gesundheitswanderung, am 4. gefolgt von einer Tour zum Besucherbergwerk. Am 5. und am 12.7. geht es zum Kottenberg. Der August führt die Wanderer am 9. zur Affolterbacher Hütte und ins Vergessene Tal am 16. Im September findet am 5. eine Gesundheitswanderung statt und danach folgt die Mehrtagestour ins Kleinwalsertal vom 6. – 10. Im Oktober geht es am 3. zur Starkenburg und am 11. zum Kaiserturm. Die diesjährige Totengedenkfeier ist am 18. beim Ehrenmal am Borstein. Eine weitere Wanderung führt am 25.10. in den Eutergrund. Der November bietet wieder eine Gesundheitswanderung am 7. und die Mitgliederversammlung findet am 19. Statt. Das Wanderjahr schließt im Dezember mit einer Adventsveranstaltung zu der noch Näheres bekannt gegeben wird, sowie der traditionellen Abschlusswanderung nach Schannenbach in zwei Gruppen am 6.12. Zusätzlich zum bestehenden Wanderplan wird es am 16.4. noch eine Ausflugsfahrt nach Andernach geben. Zu allen Wanderungen werden die Details rechtzeitig in der Homepage des OWK Heppenheim, in der Presse sowie im Aushangkasten beim Juwelier Klügel bekannt gegeben.