Odenwaldklub Heppenheim e.V.

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Berichte 2011

Im zu Ende gehenden Jahr 2011 hatte der OWK-Heppenheim 3 Veranstaltungen, die von Friederike Preuß zusammen gefasst beschrieben wurden.
Odenwaldklub-Heppenheim im Advent

Noch kurz vor Beginn der Adventszeit kam die Ortsgruppe Heppenheim des Odenwaldklubs zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. Sie wählte ihren Vorstand für weitere 3 Jahre. Vorsitzender bleibt weiterhin Heinrich Morweiser, sein Stellvertreter Hans Rittersberger, der auch die monatlichen Seniorenwanderungen gestaltet; Karl-Martin Flath verwaltet altbewährt die Finanzen. Dem Vorstand gehören weiter an Hans-Joachim Loewen, zuständig für die Mitgliederbetreuung, Karl Eifert kümmert sich um naturkundliche Fragen, Eva-Charlotte Heuser ist die Wanderwartin des Klubs und führt die Protokolle, während Friederike Preuß die Presseartikel schreibt und Manfred Gilbert die Gestaltung der Internetseiten übernimmt. Elisabeth Schmitt gratuliert im Auftrag des Vorstandes den Geburtstagskindern ab 70 Jahren im 5 Jahresrythmus. Dann hat der Odenwaldklub im 9. Stockwerk des Starkenburgturmes noch sein Klubzimmer, das vom Team Margarete Vock, Herta und Friederike Preuß betreut wird. In der Mitgliederversammlung wurden zahlreiche Wanderfreunde für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Hier ist besonders hervorzuheben der derzeitige, langjährige Betreuer der Wallburgiskapelle, Adam Göttman, der vom Ehrenvorsitzenden Rektor a.d. Helmut Sturm für 60 Jahre Mitgliedschaft im Auftrag des Gesamt-OWK-Vorstandes mit Urkunde und Abzeichen ausgezeichnet wurde. Zum Ende der Versammlung beschlossen die Mitglieder den Wanderplan für 2012.

Ziel am 1. Adventsonntag war „Im Wiesengrund“ in Winkel unterhalb von Lindenfels eine besinnliche Adventsfeier. Die Fahrt mit Bahn und Bus dorthin unterlag der Tücke des ausgedünnten ÖPN-Sonntags-Fahrplanes. Nach Erreichen der „Schönen Aussicht“ und einer steil abwärts führenden Wanderung konnte die Feier mit leichter Verspätung – böse Zungen sprachen von Minuspunkten – beginnen. Adventslieder, mit musikalischer Begleitung von Erich Vettel und Hans Rittersberger (Geige) und Friederike Preuß (Flöte) wechselten sich ab mit besinnlichen und heiteren Adventsgeschichten vorgetragen von Gertrude Mang und Heinrich Morweiser. Eine vorweihnachtliche Ansprache von Helmut Sturm rundete diesen besinnlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ab. Schon seit 35 Jahren ist Antonie Rittersberger OWK-Weihnachtsbäckerin. Ihr und ihren Helfern sowie allen Mitwirkenden des Adventsnachmittags galt der Dank des Vorsitzenden. Die Wanderfreunde wurden mit Weihnachtsgebäck und einem kleinen Kerzenständer beschenkt. Zu guter Letzt erwartete noch ein nächtlicher steiler Anstieg bei Fackelschein die Wanderer hinauf zur Bushaltestelle an der B47.

Am 2. Adventsonntag trafen sich die Wanderer des OWK Heppenheim zur traditionellen Jahresabschlusswanderung nach Schannenbach. Die 1. Gruppe wanderte ab dem Parkplatz Bordmühle in Zell. Von dort ging es über das Schönberger Kreuz, dass im Kriegsjahr 1915 von der Fürstin Marie zu Erbach-Schönberg auf dem Schnittpunkt der Gemarkungen Schönberg – Gronau – Wilmshausen als Mahnkreuz errichtet wurde. Es trägt die Inschrift: „Land, Land, Land höre des Herrn Wort“. An diesem Mahnmal vorbei ging es zunächst weiter durch Regen verhangene Felder und dann durch nasskalten Wald. Bei der Rast an der Sterhütte gab es selbstgebackenen Kekse. Weiter ging es bergauf nach Knoden und von dort nach Schannenbach zur Einkehr in das Gasthaus „Zum Odenwald“.

Wenig später trafen auch die Wanderer der 2. Gruppe dort ein. Sie waren vom Parkplatz am Goldbrunnen aus gewandert. Nach gemeinsamer zünftiger Einkehr trennte man sich wieder und die erste Gruppe wanderte über den Heiligenberg wieder in Richtung Zell. Kurz vor Zell befindet sich ein schönes Wildgehege mit Dammwild. Die Tiere hielten sich leider unsichtbar im spätherbstlichen dichten Nebel auf. Am Parkplatz angelangt, bedankten sich die Wanderer bei der Wanderführung M. Vock und F. Preuß für die schöne Tour, denn ein OWK-Wanderer kennt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte, ungeeignete Kleidung. Die 2. Gruppe wanderte zurück zum Parkplatz Goldbrunnen und bedankte sich dort bei der umsichtigen Wanderführung A. und H. Rittersberger.

Das Starkenburger Echo berichtete am 08. November 2011 über die am 05. November stattgefundene Versammlung der Vorsitzenden aller Ortsgruppen des Odenwaldklunbs
Wandern als Therapie und für Tourismus
Odenwaldklub: Vorsitzende tagen in Heppenheim – Sponsoren gesucht – Krankenkassen erkennen Fitness-Pass an

Foto: Karl-Heinz Köppner
Odenwaldklub: Karl Ohlemüller, Vorsitzender des Odenwaldklubs (OWK) und Bürgermeister der Gemeinde Otzberg, begrüßte im Gasthaus Jäger im Heppenheimer Stadtteil Erbach die Vorsitzenden der OWK-Ortsgruppen zu einer Konferenz.

Der Odenwaldklub (OWK) möchte seine Wanderwege noch besser beschildern. Zusätzliche Hinweisschilder an Kreuzungspunkten und markanten Stellen sollen über Entfernungen, Sehenswürdigkeiten, Einkehr-und Übernachtungsmöglichkeiten, Nahverkehrshaltestellen sowie Zugangswege in die Orte informieren. Weil der OWK diese Verbesserung nicht aus eigener Kraft finanzieren kann, werden Sponsoren für solche Schilder gesucht. Ein Schild kostet zwischen 60 und 100 Euro.Die Beschilderung war ein Thema bei einer Konferenz in Heppenheim, zu der die Vorsitzenden der OWK-Ortsgruppen eingeladen waren und die vom Hauptvorstand Karl Ohlemüller geleitet wurde. Heppenheims Bürgermeister Rainer Burelbach (CDU) stellte die Kreisstadt vor. Heinrich Morweiser, Vorsitzender der OWK-Ortsgruppe Heppenheim und Ausrichter der Tagung, begrüßte die Kollegen.Manfried Hering, Hauptwanderwart und Geschäftsführer, informierte über die Ergebnisse einer Tagung der Wanderwarte und über die Aus- und Weiterbildung der Wanderführer. Er hob die Bedeutung des Wander-Fitness-Passes (WFP) hervor.

Hintergrund: Im Odenwaldklub (OWK) sind 14 000 Mitglieder in 106 Ortsgruppen organisiert. Internet: Mit der Teilnahme an geführten Wanderungen leiste Hering zufolge jeder Einzelne einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge. Wandern beuge unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Erkrankungen der Gelenke vor. Die im Wanderpass nachgewiesene Teilnahme an solchen Touren wird von 60 Krankenkassen honoriert.Von Hering war zu erfahren, dass die Zertifizierung von Wanderwegen nach Kriterien des Odenwaldklubs fortschreitet. 18 Wege seien überprüft. Elf davon tragen das Gütesiegel grünes O für „wanderbarer Odenwald“. Zu den weiteren Besprechungspunkten zählte das Jahresthema der Naturschutzwarte: erneuerbare Energien. Cornelia Brauer vom Touristik-Service Odenwald referierte über die Vermarktung besonders attraktiver Wanderwege, um dadurch viele Wanderer in den Odenwald zu locken.Am Ende der Tagung sorgte Ohlemüller für eine Überraschung, als er Manfried Hering mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Deutschen Wanderverbands auszeichnete.

Manfred Gilbert und Vorsitzender Heinrich Morweiser organisierten eine Wanderfahrt in den Schwarzwald vom 8.8. bis 12.8.2011.Das Starkenburger Echo brachte am 30. August den Bericht darüber
Wanderungen an der Wutach
Eine Wanderreise des Odenwaldklubs Heppenheim

Die OWK-Ortsgruppe Heppenheim trotzte dem verregneten Sommer 2011 und unternahm eine 5tägige Wanderreise in den südlichen Schwarzwald. Der vom Hotel gechartete Bus brachte uns zunächst zum blühenden Barockgarten des Ludwigsburger Schlosses und nach kurzem Aufenthalt in der Altstadt von Rottweil zum Hotelort Blumberg.

Schon der nächste Tag galt der Wanderlust durch das Naturschutzgebiet der „Wutachflühen“ bekleidet vom heftigen Rauschen des Baches. Über unseren Köpfen schlängelte sich das „Sauschwänzlebähnle“ zum Teil an der Wutach entlang und überquerte auf halbem Wege die Wutachschlucht mit einer Brücke in „Fischbauchbauweise“. Nach dem erklommenen Ausstieg aus der Schlucht beim Bahnhof Stühlingen-Blumegg und einer zünftigen Einkehr galt unsere Aufmerksamkeit und Staunen der dortigen nahezu vollständig erhaltenen, mit 3 Wasserrädern ausgestatten Museumsmühle im Weiler.

Am 3. Tag genossen wir die Fahrt mit der Museumsbahn, genannt „Sauschänzlebähnle“, die in mehreren Schleifen 230 Höhenmeter in 25 km eine Strecke von 9,6 km Luftlinie überwindet. Sie ist ein Relikt nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 und verband die beiden Reichsfestungen Ulm und Belfort entlang der Schweizer Grenze ohne die Neutralität der Schweiz zu verletzten. Heute ist sie wunderbar renoviert, mit einem Eisenbahnmuseum ausgestattet und ein herrliches Gaudium für Eisenbahnfreunde und viele tausend anderer Besucher bei der Fahrt auf den Höhen des Schwarzwaldes mit den schönsten Landschaftsaussichten. Der Nachmittagsausflug galt dem imposanten Rheinfall bei Schaffhausen. Dieser zeigte sich durch den Regen der letzten Tage mit vollen Wassermassen in grandioser Schönheit. Ein anschließender Besuch in Stein am Rhein rundete einen gelungenen, ereignisreichen Tag ab.

Wutachschlucht,…eine Wucht,…
Nun waren alle gerüstet zur Wanderung in der eigentlichen Wutachschlucht. Wir starteten an der Wutachmühle, heute ein Sägewerk, um ca. 3 km in die Schlucht hinein zu wandern. Dort waren die Wanderer aufgefordert dem Leistungsgrad entsprechen zu entscheiden, die Wanderung fortzusetzen oder einen anderen Wanderweg zu wählen. Man wanderte also in 2 Gruppen weiter; die eine Gruppe setzte die Wanderung in der Wutachschlucht fort, die andere Gruppe wählte die abwärts gerichtete Lotenbachklamm. Diese stellte sich auch nicht gerade als Spatziergang heraus. Abenteuerlich anmutende steile Felswände und rauschende Wasserfälle beeindruckten beide Gruppen und zeigten ein bisschen von der anderen Art zu wandern als im Odenwald. Man traf sich abschließend zur gemeinsamen Einkehr in der Schattenmühle.
Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen von Blumberg und dem gastlichen Hotel. Durch den Hotzenwald und das Tal der Wiese erreichten wir unsere Mittagseinkehr in dem englischen Garten von Ettenbühl südlich von Freiburg; eine Gartenanlage war am Anfang unserer Reise und eine solche sollte unser Abschluss sein. Auch da hieß es bald Abschied nehmen und bei der Heimfahrt kamen bei Heidelberg die ersten Regentropfen, die man die ganze Woche gerne vermisste. Mit dem Dank an die Organisatoren der Reise traf man dann wohlbehalten wieder in Heppenheim ein.

Das Starkenburger Echo brachte am 14. Juli den Bericht von Helmut Arnold über die Wanderung des
Odenwaldklub Heppenheim im deutsch-französischen Grenzgebiet unterwegs – Wanderung rund um Wissembourg – Einblick in Elsässer Weinbau
Rucksack auf und los

Die Wanderer des Odenwaldklubs Heppenheim trafen sich zur Fahrt nach Wissembourg am Bahnhof Heppenheim. Das hübsche elsässische Grenzstädtchen ist neben Lauterbourg der einzige französische Ort im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar, wie es in einem Bericht des OWK heißt. Der knapp 9000 Einwohner zählende Ort ist bekannt für sein gut restauriertes Stadtbild aus dem Mittelalter und dem 16./17. Jahrhundert. Der Stadtrundgang begann bei der Abteikirche St. Peter und Paul, dem kunsthistorisch bedeutendsten Werk Wissembourgs.

Das Motto der Wanderung hieß „Von Wissembourg zum Deutschen Weintor in Schweigen.“Den Rucksack auf und an der Stadtmaueraußenseite und Lauter entlang kamen die Teilnehmer aus Heppenheim schon nach einigen hundert Metern zu einer weiteren Sehenswürdigkeit; die Walkmühle mit ihren zwei Mühlrädern. Überwiegend Waldwege begleiteten die Wanderer nun bis zur ersten Rast im Walde. Danach beginnt der Aufstieg durch den „Käschtewald“ (Kastanienwald) in Richtung Schweigen. Nach dem Verlassen des Waldes zeigte sich die imposante Silhouette des Schwarzwaldes im Hintergrund.

Bei schwüler werdender Witterung war eine erneute Rast an einer schönen Aussicht willkommen. Gut markierte Wege des Vogesenclubs führten in die Nähe des Chateau Saint Paul, dem so genannten Pauliner Schlösschen, einen im 12. Jahrhundert von der Abtei Weißenburg gegründeten Vorwerk zum Schutz der Stadt. Der Wind vertrieb die aufgezogenen dunklen Wolken, sodass man trocken am Weinlehrpfad-Ausschank der Schweigener Winzer ankam.

Eine sehenswerte Zusammenstellung aller Traubenarten der Region auf sehr gut erläuternden Tafeln säumte den Abstieg nach Schweigen, der in der Gaststube „Zum Stichelfritz“ beendet wurde. Der Rückweg nach Wissembourg führte am Deutschen Weintor vorbei. Die Idee für dieses Tor und Straße wurde in einer Schweigener Gaststätte geboren. Da es den Winzern in der Pfalz Anfang der 1930er Jahre nicht gut ging, wollte man dieses Weinbaugebiet populärer machen. So verbanden sich die Dörfer zwischen Schweigen und Bockenheim im Herbst 1935, um die 30 Kilometer lange Deutsche Weinstraße zu eröffnen.

Der kürzere Rückweg führte an der Grenzkapelle vorbei durch die Weinberge nach Wissembourg. Ein kurzer Gang durch die Stadt ließ den Wunsch aufkommen, nicht das letzte Mal Weissenburg besucht zu haben. Ein schöner Tag fand nach zweimaligem Umsteigen am Bahnhof Heppenheim sein Ende. Stellvertretender Vorsitzender Hans Rittersberger dankte den Wanderfreunden Steffi und Ditmar Meister für das Gelingen ihrer ersten Wanderführung. Bei der Vorbereitung standen ihnen Magdalena Knoth und Elisabeth Schmitt zur Seite.

Das Starkenburger Echo brachte am 07. Juni den Bericht von Friederike Preuß über die Wanderung des
Heppenheimer (OWK) (wandern) durchs Elztal
Der Odenwaldklub Heppenheim begibt sich auf dem Kalkofenweg auf die Spuren früherer Kulturen – Römer führen die Bautechnik in der Region ein

Auf die Spuren der Kalköfen im Elztal im Neckar-Odenwald-Kreis begaben sich die Wanderer des Odenwaldklubs Heppenheim (OWK). Die Tour begann mit einer Zugfahrt nach Dallau, an den Beginn des Kalkofenwanderweges, der die beiden Öfen in Dallau und Neckarburken verbindet. Vorbei am Wasserschloss der Herren von Heinriet ging es bergauf zum Kalkofenwanderweg, durch Felder und ein kleines Wäldchen. Bald war der erste restaurierte Kalkofen erreicht.

Bei einer kurzen Rast erläuterte Wanderführer Karl-Martin Flath die Funktionsweise des Geräts – und den Grund dafür, dass gerade im Elztal Kalköfen zu finden sind: das Tal mit seinen Ortsteilen liegt am Übergang von Buntsandstein und Muschelkalk. Die Gesteinsgrenze ist quasi gleichzusetzen mit der räumlichen Unterscheidung zwischen Odenwald und Bauland. Dort war es besonders effektiv, Kalkschachtöfen zu errichten. Die Öfen waren innen aus Buntsandstein und außen aus Kalkstein gemauert. Im Ofen wurde in Lagen Kalkstein und Holzkohle aufgeschichtet und angezündet, das Kohlendioxid entwich den Kalksteinen. Auf diese Weise entstand gebrannter Kalk, der mit Wasser und Sand vermischt einen Mörtel zum Verputzen und Mauern ergibt. Die im 19. Jahrhundert errichteten und restaurierten Öfen erinnern an eine viele Jahrhunderte alte Technik zur Herstellung von Mörtelkalk, einer Technik, die bereits die Römer in die Region einführten.

Neben der historischen Einführung kamen die Wanderfreunde auch in den Genuss weiterer Annehmlichkeiten: Der Weg zum zweiten Kalkofen bot eine herrliche Aussicht. Auch der zweite Kalkofen wurde gebührend bewundert, bevor die Gruppe sich wieder in Richtung Dallau aufmachte, um mit dem Zug nach Neckarburken zu reisen: Dort fand der Ausflug im Gasthaus „Zur Eisenbahn“ seinen Abschluss. Bevor die Wanderer nach Heppenheim zurückfuhren, dankte Helmut Arnold dem Wanderführer Karl-Martin Flath im Namen der Wandergruppe für die interessante Wanderung.

Das Starkenburger Echo berichtete von der Wanderung amim Naturschutzgebiet Biedensand:
Refugium für seltene Arten

Herrliches Wetter und eine seltene Vogelwelt erwarteten die Wanderer des Odenwaldklubs Heppenheim bei einem Ausflugin das Naturschutzgebiet Biedensand bei Lampertheim.
Ein herrlicher Vorfrühlingstag war kürzlich den Wanderern vom Odenwaldklub (OWK) Heppenheim vergönnt. Naturschutzwart und Förster Karl Eifert, Marianne Heckmann und Magdalena Knoth hatten diese Wanderung vorbereitet. Eine stattliche Gruppe hatte sich eingefunden.

Das Ziel war die kleine Insel Biedensand im Lampertheimer Altrhein. Ein Naturschutzgebiet von ausgesuchter Schönheit, wie der OWK im Pressebericht schreibt.Es ist wahres Paradies für rund 70 Vogelarten. Diese vielfältige Vogelwelt zählt zu den artenreichsten Gegenden in Deutschland.Zu sehen sind beispielsweise Blaumeise, Blaukehlchen, Buntspecht und von besonderer Eleganz der Eisvogel. Deutlich sichtbar und hörbar war ein Schwarzspecht. Unentwegt klopfte er mit seinem spitzen Schnabel an die Rinde eines Baumes. Der Symbolvogel des Altrheins ist der Haubentaucher mit seinem farbenfrohen Federkleid. Er beansprucht mit 40 Brutpaarendas größte Gebiet. Zahlreiche Wasservögel wie Graugänse, Kormorane und Graureiher treten in großen Scharen auf. Zehn Schwäne zogen gemächlich ihre Bahn und begleiteten die Wanderer ein Stück des Weges, entlang dem Ufer.

Durch die fast jährlichen Überschwemmungen hat eine seltene Pflanzenwelt überlebt.
Dazu gehören Klebriges Hornkraut, Kleinblütiges Schaumkraut und viele fast vom Aussterben bedrohte Arten. Durch den Wasserreichtum ist ein herrlicher Silberweidenwald entstanden. In höheren Lagen gibt es Eichen, Esche und Ulmen, auch Wildbirne und Wildapfel. In tieferen Bereichen dominiert eine Weichholzaue – besonders geeignet für Brutstätten der Vogelwelt. Die Entstehung des Biedensands ist auf den Rheindurchbruch im Jahr 1801/1802 zurückzuführen. Karl Eifert hat Mitgliedern und Gästen über dieses bedeutende Naturschutzgebiet viel Wissenswertes berichtet.

Die Wanderung war Bereicherung und Erlebnis. Aufgabe und Verpflichtung sollte es sein, diese einmalige herrliche Pflanzen- und Tierwelt zu schützen. Die Gruppe dankte besonders dem Dreigestirn der Wanderführung.

Das Starkenburger Echo berichtete vom Wanderer-Ehrungsfest des OWK-Heppenheim:
Friederike Preuß schafft 641 Kilometer
Odenwaldklub: Zwölf Wanderer der Heppenheimer Ortsgruppe mit dem Deutschen Wanderabzeichen ausgezeichnet


Foto: Lutz Igiel
Im Gasthaus Jäger in Erbach wurden am Sonntag zwölf Wanderer der Heppenheimer Ortsgruppe des Odenwaldklubs mit dem Deutschen Wanderabzeichen ausgezeichnet.
Zwölf Wanderer der Heppenheimer Ortsgruppe des Odenwaldklubs (OWK) wurden beim diesjährigen Wandererehrungsfest des Vereins am Sonntagnachmittag im Erbacher Gasthaus Jäger mit dem Deutschen Wanderabzeichen ausgezeichnet. Dies ist in sofern eine Besonderheit, da die Auszeichnung des Deutschen Wanderverbandes 2010 erstmals verliehen wurde. Bedingungen hierfür waren die Teilnahme an mindestens zehn offiziellen Einzelwanderungen über eine Gesamtstrecke von mindestens 200 Kilometern.

Das Wanderabzeichen gibt es analog zum Deutschen Sportabzeichen in den Abstufungen Bronze, Silber und Gold. Das goldene Abzeichen erhält, wer mindestens fünfmal die oben genannten Anforderungen erfüllt hat.Neben dieser Auszeichnung hat sich der Dachverband mit der Schaffung des „Wander-Fitness-Passes“ unter dem Motto„Bewegen – Entspannen – Begegnen“ eine weitere Neuerung einfallen lassen, um für das Wandern in Vereinen als aktive Freizeitbeschäftigung zu werben. Dieser Pass dient als Nachweis für das Wanderabzeichen – die Teilnahme an den Wanderungen wird vom Wanderführer oder dem Vereinsvorsitzenden darin bestätigt -, kann vom jeweiligen Inhaber aber auch bei der Krankenkasse für angebotene Bonuspunkte eingereicht werden.

Die Krankenkassen reagierten damit ihrerseits auf die Forderungen der „Fuldaer Erklärung“ des Deutschen Wanderverbandes vom Juni 2008. Unter Punkt sechs der damals geäußerten Aufgaben und Forderungen hieß es: „Der Deutsche Wanderverband fordert die Krankenkassen auf, sich dem Thema „Wandern’ weiter zu öffnen und dies in ihrem Bonusprogramm stärker zu berücksichtigen.“Die erstmalige Verleihung des Deutschen Wanderabzeichen stand zwar im Mittelpunkt der Veranstaltung am Sonntagnachmittag, OWK-Vorsitzender Heinrich Morweiser und sein Stellvertreter Hans Rittersberger nutzten die Gelegenheit aber auch, um die überaus aktiven Vereinsmitglieder mit den vereinseigenen Meriten auszuzeichnen.So würdigt der Odenwaldklub in jedem Jahr die Mitglieder, die das vereinsinterne Soll von zwölf Punkten erreicht haben. Darüber hinaus ehrte der Vorstand die Mitglieder, die im vergangenen Jahr ein dreistelliges Wanderjubiläum feierten.

Spitzenreiter bei beiden Wertungen war der stellvertretende Vorsitzende Hans Rittersberger, der zum vierzigsten Mal das soll erfüllte und dabei seine tausendeinhundertste Wanderung absolvierte. Als fleißigste Wanderin des Jahres 2010 stand Friederike Preuß mit 641 Kilometern ganz oben auf dem Podest. Auf Platz zwei folgte Hans-Joachim Loewen mit 609 Kilometern.Wie es sich für die Heppenheimer Ortsgruppe gehört, kam bei der Veranstaltung in Erbach auch der gesellige Teil nicht zu kurz.Die Mitglieder sangen gemeinsam das ein oder andere Wanderlied, erfreuten sich an Heinrich Morweisers Fotos der Aktivitäten des vergangenen Jahres und stellten mit dem Sketch „Die drei Patienten“ auch ihr schauspielerisches Talent unter Beweis.

Die Geehrten:

Mit dem Deutschen Wanderabzeichen in Bronze wurden Karl-Martin Flath, Marianne Heckmann, Maria Held, Hildegard Klaucke, Hans-Joachim Loewen, Friederike Preuß, Herta Preuß, Antonia Rittersberger, Hans Rittersberger, Elisabeth Schmitt, Margarete Vock und Rolf Weiler ausgezeichnet.Rosemarie Goß, Otmar Goß, Steffi Meister und Diethart Meister erreichten erstmals die vom Odenwaldklub erforderlichen zwölf Wanderpunkte. Magdalena Knoth, gelang dies zum fünften, Marianne Witt zum zehnten Mal. Herta Preuß feierte hierbei ihr „silbernes Jubiläum“, Hans Rittersberger schaffte das Soll bereits zum vierzigsten Mal.Darüber hinaus überreichte Vorsitzender Heinrich Morweiser Hildegard Köhler (200. Wanderung), Marianne Heckmann (300. Wanderung), Elisabeth Schmitt (400. Wanderung) und Hans Rittersberger (1100. Wanderung) Weinpräsente.
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07.01.2011 – In Vorschau auf das Wandererehrungsfest des OWK-Heppenheim berichtete das Starkenburger Echo über eine neue Auszeichnung Odenwaldklub: Ortsgruppe Heppenheim verleiht Deutsches Wanderabzeichen in Bronze

Die Ortsgruppe Heppenheim im Odenwaldklub (OWK) lädt zum Ehrungsfest in das Gasthaus Jäger in den Stadtteil Erbach ein. Außer den üblichen Urkunden erhalten zwölf Mitglieder das Deutsche Wanderabzeichen in Bronze. Bei einer Mitgliederzahl von 150 entspricht dies einem Anteil von fast zehn Prozent. Diese Wanderer können nachweisen, dass sie im vergangenen Jahr mehr als 200 Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben.
Wie Hans Rittersberger erläuterte, geht diese Form der Auszeichnung auf die Fuldaer Erklärung aus dem Jahr 2008 zurück. Damals haben sich die 58 Wanderverbände darauf geeinigt, einen Fitness-Pass herauszugeben. Wer drei bronzene Auszeichnungen erhalten hat, wird mit dem silbernen Abzeichen geehrt. Fünf silberne Abzeichen bedeuten ein Mal Gold.
Das Deutsche Wanderabzeichen ist nach Angaben von Rittersberger von den Krankenkassen als Bonus anerkannt. ai

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